Der Anscheinsbeweis – eine unerkannte Gefahr durch Unwissenheit?

In der aktuellen Zeit mit Zunahme der Umweltkatastrophen, verstärktes Aufkommen von Stürmen und vor allem Zunahme an Heftigkeit von Stürmen, Starkregen, Hagel und den anderen Naturgewalten auch in Deutschland treten viele Probleme auf.

Betroffen sind alle, in der Menge natürlich überwiegend alle Bürger des Landes.
Sie haben vermehrte Schäden und kommen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, körperlich, psychisch und finanziell.

Gleiches gilt für alle Gemeinden, Komunen, Städte, Landkreise etc..

Und letztlich auch für die Versicherungen, die je nach Vertrag, für die entstandenen Schäden aufkommen müssen.
Die Folge sind stetig steigende Versicherungsprämien, oder die Kürzung von Leistungen.

Und da trifft es erneut alle Bürger.

Häufig entstehen durch unterschiedliche Überzeugungen über Ursache und Schaden auch noch Streitigkeiten, die oft vor Gericht enden.

So sind auch die Gerichte, ohnehin in Bedrängnis auf Grund der Vielzahl an zu bearbeitenden Fällen, indirekt betroffen.

Und hier wird in den letzten Jahren, zur deutlichen Verkürzung des Verfahrens, ohne weitere Betrachtung der Umstände, ein den Bürgern nahezu unbekanntes Beweismittel eingesetzt.

Der Anscheinsbeweis.

Kurz gesagt: Wenn ein Baum umfällt war er krank. Egal bei welcher Windstärke er umfällt gilt zuerst der Anscheinsbeweis, also die naheliegndste Erklärung, oder der Gedanke, ein gesunder Baum wäre stehen glieben, also war dieser anscheinend krank.

Diesen Beweis muss der Besitzer des Baumes zuerst erschüttern, sonst haftet er für alle entstandenen Schäden alleine und das Verfahren ist beendet.

Es spielt keine Rolle, dass z.B. bei Stiftung Warentest oder den Verbraucherzentralen und auch im Versicherungsvertrag steht, dass für Schäden ab Windstärke x die Versicherung y den Schaden zahlt, da der Anscheinsbeweis – überspitzt gesagt – aussagt: der Baum wäre in den nächsten Wochen ohnehin umgekippt, eben da er krank war, daher hat der Eigentümer seine Sorgfaltspflicht grob verletzt.

Jetzt stellen Sie fest, der Stamm an der Bruchstelle ist nach ihrer Auffassung kerngesund, oder die Wurzeln weisen keine erkennbaren Vorschäden auf.

Uninteressant – Sie sind ja Partei und wollen natürlich nicht schuldig sein. Ein Gutachten kostet unter Umständen mehr als der Schaden und kann zudem durch ein Gegengutachten entkräftet werden. Also eine teure Zwickmühle.

Und darum diese Seite hier im Internet:

Was können und was müssen Sie berücksichtigen und machen, dass Sie in einem solchen Fall, egal ob Baum, herabgefallene Dachziegel, umgekipptes Tor etc. etwas zur Hand haben, um überhaupt eine Chance zu haben den Anscheinsbeweis zu erschüttern und dadurch die wirklichen Gründe ermittelt werden können.

Allerdings muss ich gleich sagen, wir führen keine Rechtsberatung durch. Dafür wenden Sie sich bitte an den Anwalt Ihres Vertrauens.

Wir führen hier nur objektive Sachverhalte auf, die Bürgerpflicht sind, von denen aber der Bürger als letztes erfährt – eben meist wenn es zu spät ist.